Neuigkeiten

Presseaussendung

23. April 2018

Die Veranstaltungsreihe „Am Puls“ des Wissenschaftsfonds (FWF) fördert seit 2007 den Dialog zwischen Öffentlichkeit und Wissenschaft.

(De-)Radikalisierung – Die Rolle der Frauen

Vortragsabend mit Diskussion „Am Puls Nr. 60“

Die Veranstaltungsreihe „Am Puls“ des Wissenschaftsfonds (FWF) fördert seit 2007 den Dialog zwischen Öffentlichkeit und Wissenschaft. „Am Puls“ liefert Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung aus erster Hand und verknüpft diese mit der täglichen Praxis. Gemeinsam mit dem Publikum diskutieren in dem beliebten Wissenschaftsformat anerkannte Forscherinnen und Forscher sowie Expertinnen und Experten aus der Praxis relevante gesellschaftliche Fragestellungen.

„Am Puls“ vermittelt dabei die Bedeutung der Wissenschaft für die Gesellschaft und ermöglicht der interessierten Öffentlichkeit ebenso wie den Vertreterinnen und Vertretern der Forschung einen Austausch und einen Dialog auf Augenhöhe.

Link zum Veranstalter: www.fwf.ac.at

Die Veranstaltungsreihe „Am Puls“ wird barrierefrei durchgeführt und bietet am Veranstaltungsabend das Service eines Gebärdensprach-Dolmetsch-Dienstes.

Sprecher:

Dr. Edit Schlaffer

Direktorin und Gründerin „Frauen ohne Grenzen“

 

Dr. Nicolas Stockhammer

Polemologe und Terrorismusforscher, Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Wien & Landesverteidigungsakademie

Dienstag, 19. 06. 2018, 18.00 Uhr

Theater Akzent. Freier Eintritt

 

Dr. Edit Schlaffer

Sie zeigt eine neue Sicherheitsarchitektur: Mütter mobilisieren gegen Extremismus und Radikalisierung. Sie erläutert, wie Frauen ohne Grenzen aus der FWF-geförderten 5-Länderstudie „Can Mothers Challenge Extremism?“ das präventive Sicherheitsmodell „MotherSchools: Parenting for Peace!“entwickelt hat. Dies sensibilisiert, Familienmitglieder für Bedrohungen durch gewalttätigen Extremismus und vermittelt Selbstvertrauen und Kenntnisse, um rechtzeitig zu intervenieren. Sie verdeutlicht, wie das Modell bislang in 12 Ländern implementiert wurde.

Dr. Nicolas Stockhammer

Er spricht darüber, dass Radikalisierung ein Prozess ist, an dessen Ende zwangsläufig die Gewalt steht. Dabei erläutert er, dass sie ein gesellschaftsübergreifendes Phänomen ist, das – gerade mit Blick auf häufig zuerst kriminelle Auswüchse aber auch mitunter, sogar terroristische Eruptionen – eine tiefschürfende Auswirkung auf unsere Sicherheit hat. Der Terrorismusforscher thematisiert die Elemente der Radikalisierung und allfällige staatliche bzw. zivilgesellschaftliche Möglichkeiten auf diese Dynamik einzuwirken.