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Innovation

18. Dezember 2008

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Weltweit einzigartiges Hightech-Sicherheitssystem für Wiener Flughafen

Mit der Eröffnung des SkyLink-Terminals am Flughafen Wien wird auch ein neues Videoüberwachungssystem in Betrieb gehen. Eine innovative Software des Wiener Hightech- Unternehmens KiwiSecurity wird die Daten von Videoüberwachungskameras mittels künstlicher Intelligenz auswerten. So werden gefährliche Situationen oder gar Anschläge rechtzeitig erkannt, gleichzeitig wird die Privatsphäre unbeteiligter Personen geschützt. KiwiSecurity ist ein innovatives Gründungsprojekt aus dem Inkubator des Universitären Gründerservice INiTS.

Das Wiener Hightech-Unternehmen KiwiSecurity hat eine Lösung gefunden, welche die traditionelle Videoüberwachung revolutionieren wird. Eine von KiwiSecurity entwickelte Software übernimmt das Überwachen automatisch und sucht in Daten von Tausenden Kameras nach potentiell gefährlichem Verhalten. Mit diesen weltweit einzigartigen Computer Vision Algorithmen kann beispielsweise stehen gelassenes Gepäck, weggenommene Gegenstände oder Bewegung in unerlaubte Richtung erkannt werden. Die Software zeichnet sich besonders durch ihre Robustheit und Fehlerintoleranz aus.

Mit definierten Regeln reagiert die Software auf Regelverstöße. Das Sicherheitspersonal braucht nun nicht mehr tausende Kamerabilder gleichzeitig im Auge zu behalten, sondern wird wenn nötig vom Programm von KiwiSecurity auf wirklich auffälliges Verhalten aufmerksam gemacht.

Nach fünf Jahren Forschung und Entwicklung wird die Software zukünftig am Flughafen Wien Schwechat eingesetzt werden. Wenn Sie in Zukunft im neuen SkyLink Terminal ankommen, werden die Algorithmen von KiwiSecurity zu Ihrer Sicherheit beitragen.

Selbstverständlich wird auch Rücksicht auf die Privatsphäre der überwachten Personen genommen. „Das System ist so entwickelt, dass die Videodaten nicht personenbezogen ausgewertet werden. Es werden zum Beispiel Informationen wie Geschwindigkeit und Gehrichtung analysiert. Ähnlich wie bei einem Trittsensor wird bei einem relevanten Ereignis ein Alarm ausgelöst. Optional können selbst die Kamerabilder mit dem von KiwiSecurity entwickelten Softwaremodul KiwiVision – Privacy Protector anonymisiert werden, um die Privatsphäre von Personen noch besser zu schützen“, so DI Florian Matusek, kaufmännischer Geschäftsführer bei KiwiSecurity.

Zusammen mit DI Klemens Kraus und DI Stephan Sutor hat er das Unternehmen vor knapp drei Jahren gegründet. Damals waren die drei noch Studenten an der Technischen Universität Wien in dem noch jungen Spezialgebiet Echtzeit Video Analyse. Sehr bald fanden die drei heraus, dass die wirtschaftliche Praxis den theoretischen Möglichkeiten noch weit hinterher hing. Mit ihren Ideen gewannen sie zwei Wettbewerbe für ihren Businessplan, fanden ihre ersten Räumlichkeiten im Frequentis Gründerzentrum, wurden in den INiTS Inkubator aufgenommen und konnten mit den Geldern vom Austria Wirtschaftsservice und der Forschungsförderungsgesellschaft schlussendlich Personal anheuern.

Mit dem Einsatz am Flughafen Wien ist KiwiSecurity ein wichtiger Meilenstein gelungen. Das Unternehmen besteht derzeit aus 11 Personen, ist weiter auf Expansionskurs und beginnt derzeit großflächig mit dem Markteintritt. Die Jungunternehmer haben aber noch einiges vor: „Wir wollen natürlich nicht nur in Österreich präsent sein. Das Videoüberwachungssystem wird im deutschsprachigen Raum vertrieben und bald auch in Europa und weltweit. Ziel ist, dass das System nicht nur an jedem Flughafen sondern bei jeglicher Art von kritischen Sicherheitsbereichen eingesetzt wird. Die Forschung wird jedoch immer im Vordergrund stehen damit wir weiter die weltweit besten Algorithmen liefern können!“, so Matusek. Bis dato hat KiwiSecurity 15 einschlägige wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht, auf internationalen Konferenzen von Paris bis Bangkok präsentiert und seine Algorithmen als Patent eingereicht.

Über KiwiSecurity:

Die KiwiSecurity Software wurde 2005 gegründet. Anfang 2008 wurde diese aufgrund des Markteintrittes in eine GmbH umgegründet. Die weltneue Software von KiwiSecurity heißt KiwiVision und revolutioniert die Videoüberwachung wie wir sie kennen. KiwiVision übernimmt automatisch Teile der Aufgaben des Sicherheitspersonals, das eine große Anzahl von Überwachungskameras beobachten muss. Derzeit ist es kaum möglich eine große Anzahl von Kameras gleichzeitig zu überwachen, da die Informationsflut zu groß ist. KiwiSecurity analysiert jedes Geschehen in einem überwachten Gebiet automatisch und macht mittels weltweit führender Analysealgorithmen das Personal nur auf relevante Ereignisse aufmerksam und liefert nützliche Zusatzinformationen.

KiwiSecurity wird von der AWS (Austria Wirtschaftsservice), der FFG (Forschungsförderungsgesellschaft), vom Bund, der ZIT (Zentrum für Innovation und Technologie) der Stadt Wien und dem INiTS Inkubator des AplusB Programms des BMVIT finanziert. Das Universitäre Gründerservice INiTS steht innovativen Jungunternehmern aktiv und kostenfrei zur Seite. Durch Bereitstellung von Infrastruktur, Experten Know-How und einer sehr persönlichen und individuellen Betreuung profitieren die Hightech-Start-ups in allen Bereichen. Finanzierung, Förderungen und ein umfassendes Netzwerk an Partnern und Investoren garantieren den besten Start für die Teams.

Kontakt:
DI Florian Matusek
Managing Director / Operations KiwiSecurity Software GmbH FN304111Y, Handelsgericht Wien Arbeitergasse 18/7
A-1050 Wien http://www.kiwi-security.com matusek@kiwi-security.com Mobile: +43 / 699 122 575 10 Phone: + 43 / 1 / 997 10 39 – 12 Fax: + 43 / 1 / 997 10 39 – 99

Wien, 18. Dezember 2008

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