Kunden-News

Forschung

16. März 2011

Fachhochschule, ExtraktorCopyright: Thule G. JUG

NÖ Kulturgespräch 2011: Welche Forschung und Innovationen benötigt das Land?

Das Niederösterreichische Kulturgespräch 2011 am 31. März am IST Austria steht ganz im Zeichen der Zukunft: Unter dem Titel „Forschungsperspektiven für Niederösterreich“ werden sich namhafte ExpertInnen in zwei Arbeitskreisen mit einer Hauptfrage beschäftigen: „Wie viel und welche Innovationen müssen Wissenschaft und Wirtschaft generieren, um der Gesellschaft angemessen zu dienen?“ Die erarbeiteten Maßnahmen wird noch am selben Abend Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll vorstellen. Parallel dazu lädt ein moderner und interaktiver „Marktplatz der Forschung“ BesucherInnen ein, Wissenschaft aus Niederösterreich im wahrsten Sinne des Wortes „zu be-greifen“.

Die Dynamik im Forschungsraum Niederösterreich nimmt immer mehr zu: Im Technopol Wiener Neustadt findet heute, 16. März, der Spatenstich für MedAustron statt. Das Universitäts- und Forschungszentrum Tulln wird in Kürze den Technopol Tulln erweitern. Im Technopol Krems wiederum wird schon bald ein weiterer Meilenstein entstehen: eine Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften. Zur weiteren Forcierung dieser Aufbruchstimmung hat der Landeshauptmann von Niederösterreich, Dr. Erwin Pröll, Wissenschaft und Forschung zu zentralen Themen seiner Regierungsarbeit in diesem Jahr erklärt. Eine eigene Wissenschaftsabteilung wird etabliert werden, deren strategische Aufgabe die Optimierung der wissenschaftlichen Positionierung des Landes und die Koordination relevanter Einrichtungen sein wird.

Forschungskultur in Niederösterreich

Der NÖ Kultursenat hat angeregt, das Kulturgespräch 2011 am 31. März unter den Titel „Forschungsperspektiven für Niederösterreich“ zu stellen. Im Rahmen der Veranstaltung am IST Austria in Klosterneuburg werden sich ExpertInnen aus Wissenschaft und Technologie der Frage nähern, welchen Stellenwert die von der Wissenschaft generierten Innovationen haben und wie man das „Innovationsklima“ noch weiter verbessern kann. Vor allem werden sie neben dem Eigenwert der Wissenschaft – dem Erkenntnisgewinn – die Bedeutung der Wissenschaft und Forschung für die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit von Niederösterreich und den daraus resultierenden Beitrag zur Lebensqualität im Land erörtern.

Gleichzeitig wird am „Marktplatz der Forschung“ ein interaktiver und kreativer Zugang zu Forschung und Wissenschaft geboten, der an insgesamt 10 ausgewählten „Marktständen“ Jung und Alt auf das Gesamtspektrum der Wissenschaftsleistungen in Niederösterreich „neugierig macht“.

Als in der Wissenschaftswelt besonders prominenter Gastvortragender wird Martin A. Nowak, in Klosterneuburg geborener heutiger Professor für Biologie und Mathematik an der Harvard University und Direktor des Programms für Evolutionary Dynamics, u. a. über die Perspektiven der Grundlagenforschung in Oxford, Princeton und Harvard sprechen.

Wissenschaft und Wirtschaft in Arbeitskreisen

Im Anschluss werden zwei Arbeitskreise – unter der Leitung von Prof. Markus Hengstschläger, Aufsichtsratsvorsitzender der Life Science Krems GmbH (AK I Wissenschaft) und Mag. Helmut Miernicki, Geschäftsführer der ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH (AK II Wirtschaft) – über die Rahmenbedingungen diskutieren und die Erfolgsfaktoren des Forschungs- und Innovationsklimas ausloten.

Dabei werden im AK I jene Aspekte diskutiert, die die grundlegende Bedeutung der Wissenschaft für unsere BürgerInnen ausmachen. Dazu zählen die richtige Balance zwischen Grundlagenforschung und angewandter Forschung, die Art der Förderungen und erhofften Ergebnisse, nationale und internationale Vernetzungen, Human Ressources, zukünftige thematische Schwerpunkte, die Rolle der Geistes- und Sozialwissenschaften und vieles mehr. Im Fokus der Betrachtungen des Arbeitskreises II liegen u. a. die Beziehungen zwischen Grundlagenforschung und der Wirtschaft sowie konkrete Fragen der Ausbildung von qualifiziertem Personal für die Wirtschaft des Landes und die Rolle, die Fachhochschulen dabei spielen.

Die Ergebnisse der beiden Arbeitskreise und die weitere Vorgangsweise wird noch am selben Abend Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll der Öffentlichkeit vorstellen.

Das Niederösterreichische Kulturgespräch bietet neben diesem intensiven Arbeitsprogramm auch Infotainment: Der Marktplatz der Forschung offeriert von 10.00 – 17.00 Uhr in einem reichhaltigen Programm aktuelle Errungenschaften der Wissenschaft aus und über Niederösterreich. Hochkarätige und engagierte WissenschafterInnen halten einerseits Vorträge und laden andererseits das Publikum ein, mit ihnen zu „experimentieren“. So wird u. a. gezeigt, wie seismische Messungen in niederösterreichischen Bergstollen nicht nur der Analyse von Erdbeben, sondern auch der Waffenkontrolle dienen können.

Für Anmeldungen und Interviewwünsche bitten wir Sie, sich an unsere u. g. Agentur zu wenden.

Das Programm und weiterführende Informationen finden Sie zum Download unter folgendem Link: www.nö-forschungsgespräch2011.at

Kontakt:
Mag. Dr. Andreas Kusternig
Amt der NÖ Landesregierung Abteilung Kultur und Wissenschaft T + 43 / 2742 / 9005 – 13210
E andreas.kusternig@noel.gv.at

St. Pölten, 16. März 2011

Redaktion & Aussendung:
PR&D – Public Relations für Forschung & Bildung Mariannengasse 8
1090 Wien
T +43 / 1 / 505 70 44
E contact@prd.at
W http://www.prd.at