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Forschung

26. Februar 2010

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„Im Auftrag der Zukunft. Im Dienst der Menschen“: COMETenhafter Aufstieg für Niederösterreichs Forschung Zwei niederösterreichische K-Projekte zählen zu den Gewinnern der COMET- Ausschreibung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft

Gleich zwei Projekte aus Niederösterreich überzeugten bei der aktuellen COMET-Ausschreibung der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG. Sie erhielten jetzt den Zuschlag als so genannte „K-Projekte“. Diese widmen sich nun der Erforschung zukunftsweisender Landwirtschaftstechnologien sowie der Optimierung von Fleischqualität durch verbesserte Tiergesundheit. Gemeinsam mit der Bewilligung von bereits zwei COMET-Kompetenzzentren im Bereich der Tribologie und Medizintechnik wird so erneut die Wirkung der niederösterreichischen Technologieoffensive durch externe Begutachtung bestätigt.

Niederösterreichs Investitionen in den Technologie- und Forschungsstandort tragen reichhaltige Früchte. Nur drei Tage nach dem Zukunftsempfang des Landes in Wiener Neustadt kann Technologie-Landesrätin Petra Bohuslav neuerlich große Erfolge bekannt geben: Bereits im Oktober 2009 haben zwei Kompetenzzentren in Niederösterreich die COMET-Jury der Österreichischen Forschungsförderungs- gesellschaft FFG überzeugt – das K2-Zentrum für Tribologie AC2T sowie das K1- Zentrum für Medizintechnik. Jetzt haben zwei weitere Projekte aus Niederösterreich gepunktet. „Wir haben soeben von der FFG die Genehmigung für zwei K-Projekte erhalten – ein schöner Erfolg für die Niederösterreichische Technologieoffensive“, so Landesrätin Bohuslav.

Insbesondere die Vernetzung von Forschungseinrichtungen mit Unternehmen ist im Rahmen der beiden K-Projekte besonders gut gelungen. Dabei ist hervorzuheben, dass vor allem kleine und mittlere Unternehmen als Partner in die Projekte mit eingestiegen sind: In dem K-Projekt unter dem Titel „Future Farm Technology (FFT)“ sind fast die Hälfe der teilnehmenden Firmen Klein- und Mittelbetriebe und auch im zweiten K-Projekte aus Niederösterreich erreicht deren Anteil über 30 Prozent.

Beide Projekte sind optimal darauf ausgerichtet, innovative Methoden und Technologien noch stärker als bisher in dem für Niederösterreich wichtigen Agrarsektor zu etablieren: FFT zielt darauf ab, aktuelle Forschungsergebnisse rasch in Technologien weiterzuentwicklen, die einer leistungsfähigen, effizienten und umweltgerechten Landwirtschaft dienen. Das zweite K-Projekt – „Preventive Veterinary Public Health-Improving pig health for safe pork production“ – nutzt innovative Methoden und Technologien zur Verbesserung der Tiergesundheit, ein qualitäts- sicherndes Monitoring sowie Testverfahren, um die Qualität von Schweinefleisch zu optimieren.

Dr. Bohuslav ergänzt: „Insgesamt beteiligen sich 18 Unternehmen und 10 Forschungseinrichtungen an den beiden niederösterreichischen K-Projekten. Damit ist

uns ein ausgesprochen hoher Vernetzungsgrad zwischen Wirtschaft und Wissenschaft gelungen. Tatsächlich sind im Rahmen der K-Projekte sogar internationale Partner mit dabei, die das niederösterreichische Know-how nutzen – und vice-versa.“