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Innovation

30. Oktober 2009

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BMVIT PRÄSENTIERT LEISTUNGSSCHAU DER ÖSTERREICHISCHEN NANO INITIATIVE. „NANO: Wissenschaft. Wirtschaft. Wirkung. 09“ am 9. November im Tech Gate Vienna

Wien 30. Oktober 2009 (BMVIT). Die Forschung am „Kleinsten“ hat riesige Wirkung. Das zeigt die Veranstaltung „NANO: Wissenschaft. Wirtschaft. Wirkung. 09“, die am Montag, 9. November, im Tech Gate Vienna stattfinden wird. Dabei wird das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) die bisherigen Erfolge der NANO Initiative präsentieren – eines Programms, das die nanotechnologische Forschung und Entwicklung in Österreich fördert. Fünf Jahre nach Start der Initiative im Jahr 2004 sind bereits mehr als 480 wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht und mehr als 30 Patente und Erfindungen angemeldet. Ebenso sind beispielsweise bereits neue Produkte zur Reinigung von Oberflächen und neue hochwertige nano-beschichtete Werkzeuge am Markt zu finden. Seit dem Jahr 2004 wurden 50 Millionen Euro für hochkarätige Forschung und wirtschaftsnahe Entwicklung seitens des BMVIT investiert. Bis 2010 werden es insgesamt 68 Millionen Euro sein.

„Die Schlüsselfaktoren für mehr Wirtschaftswachstum und mehr Beschäftigung sind Forschung, Technologie und Innovation“, betont Infrastrukturministerin Doris Bures. „Die angewandte, wirtschaftsnahe Forschungsförderung hat die stärkste Hebelwirkung. Durch die Nähe zum Markt ist der Abstand von Förderung zur Produktion sehr kurz. Was heute entwickelt wird, soll morgen am Markt sein.“ Im Rahmen der NANO Initiative wurde in Projekte mit hohem Marktpotential investiert, damit habe man für österreichische Unternehmen entscheidende Wettbewerbsvorteile geschaffen, die in Zeiten wirtschaftlicher Herausforderungen von besonderem Wert sind.

LEISTUNGSSCHAU DER NANO INITIATIVE

Was genau Österreichs Unternehmen und Forschungseinrichtungen in diesem Bereich bislang geleistet haben, zeigt das BMVIT am Montag, 9. November, bei der Leistungsschau „NANO: Wissenschaft. Wirtschaft. Wirkung. 09“ im Tech Gate Vienna. Vorträge,

Präsentationen, Podiumsdiskussionen und Networking bieten dabei von 10 Uhr bis 18 Uhr die Gelegenheit, die bisherigen Erfolge der Initiative im Detail kennen zu lernen.

Mit der NANO Initiative werden derzeit u. a. acht Verbundprojekte gefördert: ISOTEC, NANOCOAT, NanoComp, Nano-HEALTH, NILaustria, NSI, PHONAS und PLATON. In ihnen arbeiten mehr als 200 Unternehmen und Forschungseinrichtungen gemeinsam an neuen Innovationen. Die strategische Koordinierung der Verbundprojekte obliegt der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG.

Die Nanotechnologie ist eine junge Forschungsdisziplin, die sich mit der kontrollierten Manipulation atomarer Strukturen befasst. Sie ist Impulsgeber für zukunftsweisende Innovationen – vom Bereich der Optik über die Kunststoff- bis hin zur Lebensmittelindustrie und Medizin. Nanotechnologie liefert die Grundlagen für immer kleinere Datenspeicher mit immer größerer Speicherkapazität, für hochwirksame Sensoren und Filter in der Umwelttechnologie sowie für photovoltaische und solarthermische Applikationen. Ebenso sind Werkstoffe, aus denen sich in der Automobil- und Luftfahrtindustrie ultraleichte Motoren und Karosseriebauteile fertigen lassen, oder Materialien mit optimierter Bruchfestigkeit und keramische Oberflächenveredelungen Beispiele für die zahlreichen Einsatzmöglichkeiten von Nanotechnologie. Auch für neue schonende Diagnostik- und Therapieverfahren, die zielgenauer auf den Patienten abgestimmt sind und langfristig zu einer kostengünstigeren Medizin führen werden, ist die Weiterentwicklung der Nanotechnologien maßgeblich.

DIE ÖSTERREICHISCHE NANO INITIATIVE

Die NANO Initiative ist ein mehrjähriges Förderungsprogramm für Nanowissenschaften und Nanotechnologien in Österreich. Sie koordiniert Maßnahmen auf nationaler Ebene und wird unter der Federführung des BMVIT gemeinsam von mehreren Ministerien, Bundesländern und Förderstellen getragen. Ziele sind unter anderem die Stärkung und Vernetzung der österreichischen NANO-Akteure in Wissenschaft und Unternehmen, die Schaffung kritischer Massen und somit die Sicherstellung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit.

Einladung und weitere Information unter: www.nanoinitiative.at oder www.ffg.at

Kontakt BMVIT und Rückfragehinweis:

Susanna Enk

Pressesprecherin, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie T +43 / (0)1 / 711 6265 – 8121

Kontakt FFG:

Mag. Dr. Margit Haas
FFG – Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft GmbH Bereich Thematische Programme
Programmleitung Österreichische NANO Initiative
Sensengasse 1
1090 Wien
T + 43 / (0)57755 – 5080
E margit.haas@ffg.at

Redaktion & Aussendung:

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