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Bildung

9. November 2006

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Ausbildung mit Garantie am Campus Vienna Biocenter: FH-BiotechnologInnen feiern Sponsion und Karrierestart

Die ersten AbsolventInnen des FH-Studiengangs Biotechnologie des fh-campus wien feiern heute ihre Sponsion – und 85 Prozent von ihnen freuen sich über ihre bereits gesicherte Karriere. Diese im Hochschulsektor rekordverdächtige Statistik demonstriert die ungebrochene Nachfrage nach qualifizierten MitarbeiterInnen im Biotechnologie-Sektor – und die hohe Akzeptanz die das Curriculum des Studiengangs bereits jetzt genießt.

Die AbsolventInnen des FH-Studiengangs Biotechnologie der fh-campus wien, die heute im Marx Palast Wien ihre Sponsion feiern, tun dies mit dem beruhigenden Gefühl keine Sorge um eine zukünftige Beschäftigung haben zu müssen. Tatsächlich wurden bereits 35 Prozent der 38 AbsolventInnen in ein festes Arbeitsverhältnis in einem Life Science-Unternehmen übernommen. Weitere 50 Prozent nahmen die Chance auf ein Doktorat wahr. Zwei von ihnen (fünf Prozent) haben sogar die Gelegenheit erhalten, dieses Doktorat im Rahmen einer Firmenanstellung durchzuführen.

Die mit 45 Prozent auffallend hohe Zahl jener AbsolventInnen, die sich für eine Dissertation an einer Universität entschieden haben, ist für die stellvertretende Studiengangsleiterin Dr. Bea Kuen-Krismer ein klarer Beweis für die Aktualität der wissenschaftlichen Ausbildung im Rahmen des FH-Studiengangs. Dazu Dr. Kuen-Krismer: „Das Curriculum unseres Studiengangs Biotechnologie ist eng auf die Bedürfnisse der Pharma- und Biotechnologie- Unternehmen abgestimmt. Eine Tatsache die natürlich auch die Universitäten schätzen, die ja zunehmend erfolgreiche Kooperationen mit der forschenden Industrie eingehen. Unsere Studierenden sind daher auch an den Universitäten gern gesehene Mitarbeiter.“

Der Qualität der praxis-orientierten Ausbildung bestätigt auch Dr. Wolfgang Sommergruber, Forschungsgruppenleiter bei Boehringer Ingelheim: „Die forschende Industrie sucht Mitarbeiter die prozess-orientiert denken und handeln. Eine Qualität, die ganz klar im Rahmen des FH-Studiengangs Biotechnologie gelernt wird. Dazu kommt eine fundierte praktische Laborerfahrung, die sowohl im Studiengang selbst als auch in den obligatorischen Praktiken vermittelt wird.“

Tatsächlich wurde zahlreichen AbsolventInnen ein festes Arbeitsverhältnis in großen Pharma-Unternehmen wie eben Boehringer Ingelheim und Baxter Bioscience angeboten –

aber auch in kleineren Unternehmen wie dem an der Veterinärmedizinischen Universität Wien gegründeten Biotech-Start-Up ViroSure.

Dass die Qualität der FH-Ausbildung aber nicht nur in Österreich geschätzt wird, demonstrieren jene 15 Prozent der AbsolventInnen, die ihre weitere Karriere im Ausland verfolgen. Von diesen insgesamt sechs AbsolventInnen sind interessanterweise gleich fünf weiblich, was insgesamt den hohen Anteil (75 Prozent) weiblicher Absolventinnen im gesamten Studiengang widerspiegelt.

Mit der anstehenden Umstellung des FH-Studiengang Biotechnologie des fh-campus wien auf das europaweit einzuführende Bachelor- und Master-System wird die internationale Mobilität der AbsolventInnen weiter gefördert. Denn gilt es derzeit noch, den Abschluss der heimischen Hochschule für ein Doktorat im Ausland anerkennen zu lassen, so wird diese Anerkennung dann durch das so genannte European Credit Transfer System (ECTS) automatisch erteilt.

Die 38 AbsolventInnen des ersten Jahrgangs freuen sich aber schon jetzt über die hohe Anerkennung, die Ihr Abschluss im In- und Ausland sowie bei Unternehmen und Hochschulen genießt – und feierten auch dies heute gebührend im Beisein zahlreicher Gäste.

Kontakt:
Dr. Bea Kuen-Krismer
Stv. Studiengangsleiterin „Biotechnologie“ fh-campus wien
T 01/606 68 77-2312
M 0699 / 88 44 95 56
E bea.kuen@fh-campuswien.ac.at

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Wien, 09. November 2006