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Presseaussendung

13. Januar 2017

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Die Veranstaltungsreihe „Am Puls“ des Wissenschaftsfonds (FWF) fördert seit 2007 den Dialog zwischen Öffentlichkeit und Wissenschaft.

Shoa & Nationalsozialismus – Entwicklung aus Erinnerung

Vortragsabend mit Diskussion „Am Puls Nr. 53“

Die Veranstaltungsreihe „Am Puls“ des Wissenschaftsfonds (FWF) fördert seit 2007 den Dialog zwischen Öffentlichkeit und Wissenschaft. „Am Puls“ liefert Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung aus erster Hand und verknüpft diese mit der täglichen Praxis. Gemeinsam mit dem Publikum diskutieren in dem beliebten Wissenschaftsformat anerkannte Forscherinnen und Forscher sowie renommierte Persönlichkeiten relevante gesellschaftliche Fragestellungen.

 

„Am Puls“ vermittelt dabei die Bedeutung der Wissenschaft für die Gesellschaft und ermöglicht der interessierten Öffentlichkeit ebenso wie den Vertreterinnen und Vertretern der Forschung einen Austausch und einen Dialog auf Augenhöhe.

Link zum Veranstalter: www.fwf.ac.at

Die Veranstaltungsreihe „Am Puls“ wird barrierefrei durchgeführt und bietet am Veranstaltungsabend das Service eines Gebärdensprach-Dolmetsch-Dienstes.

 

Vortragende:

Mag. Dr. Maria Pohn-Lauggas
Universität Wien, Institut für Soziologie

Dr. Helga Feldner-Busztin
Überlebende des KZ Theresienstadt

 

Mittwoch, 22. Februar 2017
18:00 Uhr
Theater Akzent, Theresianumgasse 18, 1040 Wien

Eintritt frei!

 

Vortragende:

Dr. Maria Pohn-Lauggas
Sie erzählt, wie sich der gesellschaftliche Umgang Österreichs mit der NS-Vergangenheit auf das Erinnern auswirkt: Was bedeutet er für die Nachkommen von Personen, die gegen den Nationalsozialismus Widerstand leisteten? Sie erläutert, dass Möglichkeiten zum Sprechen – oder Schweigen – über die Sichtbarkeit dieser Widerstandshandlungen entscheiden. Dabei wirft sie die Frage auf, welche gesellschaftlichen Bedingungen für das Erinnern an den Widerstand heute notwendig wären.

Dr. Helga Feldner-Busztin
Als Kind im KZ Theresienstadt interniert, erzählt Sie über ihre Familie. Sie berichtet vom Vater, der in drei Lagern (Auschwitz, Buchenwald, Urbisaglia) gefangen war und von ihrer Mutter („Mischling“), die mit den Kindern zunächst noch in Wien lebte, von wo sie nach Theresienstadt deportiert wurden. Insbesondere aber schildert sie die vielen Zufälle, die sie überleben ließen.

 

Aufgrund des hohen Publikumsinteresses ist eine Anmeldung erforderlich: Katharina Schnell, Tel.: 01 / 505 70 44 oder via E-Mail: schnell@prd.at

 

„Am-Puls“-Einladungsverteiler:http://prd.at/anmeldebereich-zu-veranstaltung/